MQ-135 Luftqualitäts- und Schadstoffsensorplatine
Die MQ-135-Gassensorplatine ist ein halbleiterbasiertes Sensormodul, das für die Erkennung verschiedener schädlicher Gase und allgemeiner Luftverschmutzung entwickelt wurde. Der Sensor reagiert auf Benzol, Ammoniak, Sulfidverbindungen, Stickoxide, Rauch und andere Luftschadstoffe und eignet sich daher für die Überwachung der Luftqualität, Umweltmesssysteme und sicherheitsrelevante Anwendungen. Der typische Erfassungsbereich reicht von 10 bis 1.000 ppm.
Das Modul wird mit einer Gleichspannung von 5 V betrieben und verfügt über die erforderliche Heizschaltung für einen stabilen Sensorbetrieb. Die Gaskonzentration wird über einen analogen Spannungsausgang im Bereich von 0 bis 5 V bewertet, der aus der Änderung des Sensorwiderstands abgeleitet wird. Darüber hinaus wird über einen integrierten Komparator mit einstellbarem Schwellenwert ein digitaler Ausgang bereitgestellt, der den direkten Einsatz in Alarm- oder Schaltanwendungen ohne externe Signalaufbereitung ermöglicht.
Nach jedem Einschalten benötigt der Sensor eine Aufwärmzeit von etwa 10 bis 15 Minuten, bevor zuverlässige Messungen möglich sind. Für die Erstinbetriebnahme wird eine Einbrennzeit von 48 bis 168 Stunden Dauerbetrieb empfohlen, um das Sensorelement zu stabilisieren. Nach dieser Zeit sollte eine Basiswiderstandsmessung in sauberer Luft als Referenzwert aufgezeichnet werden. Wenn der Sensor mehrere Wochen oder länger ausgeschaltet war, wird empfohlen, den Einbrenn- und Basisvorgang zu wiederholen, um die Messkonsistenz aufrechtzuerhalten.
Die Platine ist mit Betriebs- und Status-LEDs ausgestattet, die den Betriebs- und Erfassungsstatus visuell anzeigen. Aus Gründen der mechanischen Flexibilität und des Layouts können die LEDs alternativ auch auf der gegenüberliegenden Seite der Leiterplatte verlötet werden. Die elektrische Anbindung erfolgt über einen 4-poligen 2,54-mmSteckverbinder und einen Molex-PicoBladeStecker, wodurch eine einfache Integration in eingebettete Systeme, MikrocontrollerPlattformen und Gasdetektionsgeräte ermöglicht wird.
Spezifikationen
Besondere Merkmale
Erkennt Benzol, Ammoniak, Sulfid, Rauch, Stickoxide und andere Luftschadstoffe,
Messbereich von ca. 10 bis 1.000 ppm,
Analogausgang (0–5 V) für die kontinuierliche Überwachung der Gaskonzentration,
Digitaler Schaltausgang mit einstellbarem Trigger über integriertes Potentiometer,
Betrieb über eine Standard-Gleichstromversorgung mit 5 V und integriertem Heizkreis,
Kompakte Sensorplatine mit LED-Statusanzeige und flexiblen Befestigungsmöglichkeiten
Messbare Substanzen
Benzol, Ammoniak, Sulfid, Rauch, Stickoxide und andere Luftschadstoffe
Messbereich
10 – 1000 ppm
Anwendungsbereiche
Gaslecks erkennen, Gasalarm, Roboter, Mikrocontroller-Projekte
Versorgungsspannung
5 V Gleichstrom
Ausgabe
Analoger Sensorwert-Ausgang 0 V – 5 V, digitaler Schwellenwert-Ausgang 0 V / 5 V (Schwellenwert mit integriertem Potentiometer einstellbar)
Aufheizzeit
Bei jedem Start des Sensors muss dieser 10 bis 15 Minuten lang aufwärmen, bevor er zuverlässige Werte liefern kann.
Einbrennzeit
Bei der ersten Verwendung muss der Sensor eine Einlaufphase von 48 bis 168 Stunden im Dauerbetrieb durchlaufen, um das Sensorelement zu stabilisieren. Anschließend sollte eine Basislesung in sauberer Luft vorgenommen werden, um einen zuverlässigen Referenzwert zu ermitteln. Dieser Vorgang sollte wiederholt werden, wenn der Sensor mehrere Wochen oder länger ausgeschaltet war.
LED-Anzeige
Power-LED (grün), Status-LED (rot) Sie können die LEDs auch auf der gegenüberliegenden Seite der Platine anlöten, um sie an die Anforderungen Ihres Projekts anzupassen.
Schnittstellen
4-polige Stiftleiste (2,54 mm), Molex Picoblade (53261-0471)
Weitere Informationen
Abmessungen
41 x 25 x 21 mm
Gewicht
8 g
Lieferumfang
MQ135-Sensorplatine
EAN
4250236830629
Artikelnummer
SEN-MQ135-V2